WUNDERKAMMER PRIVATSAMMLUNG II, KHMA 2004

Wunderkammer Privatsammlung II

Cabinet of Curiosities

Metzler Kabinett

Mark Fairnington’s “Fabulous Beasts”

Kunsthalle Mannheim

25. September 2004

 

 

DR. ROLF LAUTER, WUNDERKAMMER PRIVATSAMMLUNG II - CABINET OF CURIOSITIES II, MARK FAIRNINGTON‘S FABULOUS BEASTS, KUNSTHALLE MANNHEIM, SEPTEMBER 2004

Einladung

DR. ROLF LAUTER, WUNDERKAMMER PRIVATSAMMLUNG II - CABINET OF CURIOSITIES II, MARK FAIRNINGTON‘S FABULOUS BEASTS, EINLADUNG, KUNSTHALLE MANNHEIM, SEPTEMBER 2004DR. ROLF LAUTER, WUNDERKAMMER PRIVATSAMMLUNG II - CABINET OF CURIOSITIES II, MARK FAIRNINGTON‘S FABULOUS BEASTS, EINLADUNG, KUNSTHALLE MANNHEIM, SEPTEMBER 2004

Kunstwerke

DR. ROLF LAUTER, WUNDERKAMMER PRIVATSAMMLUNG II - CABINET OF CURIOSITIES II, MARK FAIRNINGTON‘S FABULOUS BEASTS, KUNSTHALLE MANNHEIM, SEPTEMBER 2004

DR. ROLF LAUTER, WUNDERKAMMER PRIVATSAMMLUNG II - CABINET OF CURIOSITIES II, MARK FAIRNINGTON‘S FABULOUS BEASTS, KUNSTHALLE MANNHEIM, SEPTEMBER 2004

 

DR. ROLF LAUTER, WUNDERKAMMER PRIVATSAMMLUNG II - CABINET OF CURIOSITIES II, MARK FAIRNINGTON‘S FABULOUS BEASTS, KUNSTHALLE MANNHEIM, SEPTEMBER 2004

DR. ROLF LAUTER, WUNDERKAMMER PRIVATSAMMLUNG II - CABINET OF CURIOSITIES II, MARK FAIRNINGTON‘S FABULOUS BEASTS, KUNSTHALLE MANNHEIM, SEPTEMBER 2004

DR. ROLF LAUTER, WUNDERKAMMER PRIVATSAMMLUNG II - CABINET OF CURIOSITIES II, MARK FAIRNINGTON‘S FABULOUS BEASTS, KUNSTHALLE MANNHEIM, SEPTEMBER 2004

DR. ROLF LAUTER, WUNDERKAMMER PRIVATSAMMLUNG II - CABINET OF CURIOSITIES II, MARK FAIRNINGTON‘S FABULOUS BEASTS, KUNSTHALLE MANNHEIM, SEPTEMBER 2004

DR. ROLF LAUTER, WUNDERKAMMER PRIVATSAMMLUNG II - CABINET OF CURIOSITIES II, MARK FAIRNINGTON‘S FABULOUS BEASTS, KUNSTHALLE MANNHEIM, SEPTEMBER 2004

DR. ROLF LAUTER, WUNDERKAMMER PRIVATSAMMLUNG II - CABINET OF CURIOSITIES II, MARK FAIRNINGTON‘S FABULOUS BEASTS, KUNSTHALLE MANNHEIM, SEPTEMBER 2004

 

Wunderkammer Privatsammlung II

Cabinet of Curiosities II

Preview im Metzler Kabinett

Mark Fairnington’s “Fabulous Beasts”

Kunsthalle Mannheim

25. September 2004

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

Die Ausstellung „Mark Fairnington – Fabulous Beasts“ zeigt uns einen konzentrierten Überblick über die Bilder, die der Künstlers zwischen 2001 und 2004 gemalt hat. Wir sehen präzise und feingliedrig ausgeführte Insekten, Vögel, exotische Pflanzen oder auch Tier- und Menschenaugen, die zum Teil auf verschiedenfarbigem Bildgrund zu schweben scheinen.

Mit dieser Ausstellung wagen wir einen zweiten Blick hinter die Kulissen der ‚Wunderkammer’, zeigen wir Werke in einem ungewohnten räumlichen und zeitlichen Kontext. Mit der Ausstellung „Mark Fairnington – Fabulous Beasts“ versuchen wir, die in früheren Zeiten fließenden, heute aber meist strengen Grenzen zwischen bildender Kunst und Naturwissenschaft ansatzweise zu thematisieren und zu öffnen, denn Fairnington ist zwar in erster Linie ein hervorragender Maler, in zweiter Linie erforscht er aber auch Geheimnisse der Natur und eröffnet uns die dabei gewonnenen Bildideen in eindringlichen „Ikonen der Natur“.

Fairnington ist fasziniert von der Tierwelt und ihrer Ästhetik. Er beginnt stets mit einem ‚obsessiven Sehen’, einer ‚obsessiven Observation’, und analysiert jedes seiner selbstgewählten Motive akribisch. Mit Hilfe der Wissenschaftler erfährt er dabei Wissen und Erkenntnisse, die es ihm ermöglichen, die faktische Wahrheit zu schauen. Auf der Basis dieser faktischen Wahrheit entscheidet er sich dann für eine künstlerische Wahrheit der Darstellung, mit der er das fotografierte Naturmotiv exakt und naturgetreu wiedergeben kann, oder er entscheidet sich für eine minimale gestalterische oder koloristische Veränderung, mit der er das Vorbild verbessert, ästhetisch akzentuiert und damit seine Erscheinung in eine gewünschte Richtung lenkt.

Fairnington, geboren 1957, begann im Jahr 2003 in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Natural History Museum London nach Möglichkeiten zu suchen, um die in den Archiven gesammelten Tiere – Insekten und Vögel – mit Spezialkameras, die an Mikroskope angeschlossen sind, zu fotografieren und dann anhand der Fotografien die Körper und Farben ihrer Felle oder Gefieder möglichst naturgetreu zu malen bzw. zu rekonstruieren. Waren die daraus entstandenen Bilder noch bis vor kurzem im Londoner Museum zu sehen, so machen uns die präzisionistisch gemalten ‚Natur-Ikonen’ von ausgestopften, aber scheinbar ‚lebendig’ gemalten Tieren Fragen von Original und Kopie, Naturraum und Kunstraum, naturhistorischem und kunsthistorischem Kontext eindringlich bewusst.

Insekten sind in der Wissenschaft mehr als Objekte der Betrachtung, sie sind Elemente der Forschung. Fairnington versucht, ihre Bedeutung als spezifische Daseinsformen mit Hilfe seiner Bilder zu erörtern und ihren Wert für unsere Gegenwart zu bestimmen. Wissenschaftler sind mehr als der Künstler Spezialisten verschlossener Welten, die sie ergründen und meist nur für ein spezielles Publikum sichtbar machen. Fairnington versucht die von den Wissenschaftler erforschten Wesen allen zugänglich zu machen, den Menschen ihre Schönheit zu zeigen. Seine mit „Specimen“ betitelten Bilder, d.h. Typen der Natur, sind Darstellungen vergessener Tiere, machtvolle Bilder individuellen natürlichen Daseins. Sie zeigen uns die Schönheit und Besonderheit unseres Mikrokosmos mit einer hohen bildnerischen Intensität.

Verschiedene Motive sind 1:1 nach der Natur, andere extrem vergrößert, je nachdem ob sich ein Motiv für eine besondere Darstellung eignet oder für eine einfache Wiedergabe. Fairnington differenziert für uns mit der Bedeutung des Bildes auch die bildnerische Bedeutung des Originals und lässt uns einen Blick hinter die faszinierenden Kulissen der natürlichen Schönheit blicken. Dabei wirken die meisten großformatigen Tierbilder auf den ersten Blick erschreckend direkt, lassen uns einen Moment an Angstgefühle denken. Doch bei längerer Betrachtung verlieren die Tiere ihre abschreckende Wirkung, werden sie zu erhabenen Wesen der Erinnerung, die uns als positive Naturbilder bis in „paradiesische“ Träume begleiten.

Manche der gemalten Motive Fairningtons sind von einem goldenen Malgrund hinterfangen, einer Art ‚göttlichem Licht’, wie es die Malerei des Mittelalters kennt. Durch die leuchtend goldene Grundfläche werden die Motive überhöht, werden sie zu einer „Ikone“. Insofern wird mit den Bildern die Natur ebenfalls zu einer Ikone, zu einem „Bild“, das betrachtet werden will und soll.

Und hier begegnen sich das von Fairnington gemalte Bild „Hummingbird Tree“ mit seinem Vorbild, einem im naturhistorischen Museum London ausgestellten Diorama aus dem 17. Jahrhundert, das eine Vielzahl von Kolibri-Vögeln zeigt, die ausgestopft auf den Ästen eines Baumes und in ihren Nestern sitzen. Die Kopie nach der Natur ist frappierend und vom realen Diorama kaum zu unterscheiden. Das Bild wird fast zum Original zweiten Grades, zur Repräsentation von Natur mit individuellen Charakteren. Das Bild ist eine Eloge an die Schönheit der Natur. Während das Diorama scheinbar reale aber doch tote Natur ist, lässt uns das Bild das Tote vergessen, ldenkt unser Geist assoziativ in die Natur hinein. Mit diesem Bild offenbart uns der Künstler darüber hinaus seine Liebe zur viktorianischen Zeit Englands, in der sich viele Adlige Kuriositätenkabinette eingerichtet haben, in denen sie seltene Pflanzen und Tiere zusammenstellten. Die Suche nach dem Exotischen klingt hier ebenso an, wie die Lust auf das Sehen und Sammeln von Fundstücken der Welt.

Schließlich sind da noch die Motive der Tier- und Menschenaugen. Die Motive des Auges sind zum einen Ausschnitte des Bewusstseins und des Reflexes der Tiere, die portraitiert werden, zum anderen zeigen die gemalten Augen eine Nähe zum tromp-l’oeil und zur mimetic camouflage, d.h. zu Darstellungen, die die Wirklichkeit spiegelbildlich vor Augen führen. Fairningtons Bilder sind damit auch Spiegelbilder der sichtbaren Wirklichkeit und thematisieren eine doppelte Vorstellung von Realität.

Lassen wir uns von den Tieren, ihren Augen, ihrem Bewusstsein und ihrer Naturgeschichte betrachten und lassen wir uns auf das Abenteuer Natur über die Bildwelt Fairningtons ein.

Rolf Lauter

 

Wunderkammer Privatsammlung II

Cabinet of Curiosities II

Eröffnung im Metzler Kabinett

Mark Fairnington’s “Fabulous Beasts”

Kunsthalle Mannheim

25. September 2004

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

diese Eröffnung am heutigen Abend gibt uns allen die Gelegenheit, einen weiteren Schritt der Kunsthalle in eine spannende und von kultureller Entwicklung geprägte Zukunft mitzuerleben. Wir eröffnen heute in der restaurierten holzgetäfelten Alten Bibliothek, die nach den Entwürfen des Architekten Hermann Esch (1879-1956) im Jahr 1911 aus Eichenholzschränken gebaut wurde, sowie einen an diese angrenzenden Ausstellungsraum. Dass wir dieses Ereignis feiern können verdanken wir vor allem dem großen Engagement und der finanziellen Förderung durch das Bankhaus Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, Frankfurt am Main. Bei den Herren Friedrich von Metzler, Emmerich Müller, Edmund Konrad und Stefan Heger, die sich von Seiten des Bankhauses für diese aussergewöhnliche Förderung engagiert haben, möchten wir uns am heutigen Abend sehr herzlich bedanken.

Herr Müller, der das Bankhaus heute vertritt, wird Ihnen im Anschluss einige Worte zu den Vorstellungen der Frankfurter Finanzinstitution sagen. Dank Ihrer Unterstützung konnten wir die beiden lange für die Öffentlichkeit nur bedingt zugänglichen Räume im Altbau renovieren, ihnen ihr altes Aussehen zurückgeben. Dabei wurden der alte Terrazzoboden wieder freigelegt, das Holz in Abstimmung mit der Denkmalpflege aufgearbeitet, die ursprünglichen Lampen rekonstruiert, die originalen Grafiktische aufgearbeitet und wieder aufgestellt. Was Sie heute sehen ist in der Tat eine wiederentdeckte „Alte Bibliothek und Wunderkammer“. In ihren Schränken und Regalen sind vor allem ältere Zeitschriftenbände und Jahrbücher, die teilweise originale Grafiken enthalten, aber auch großformatige Mappenwerke untergebracht.

Am Jahresende 1910 rief der erste Direktor der Kunsthalle, Fritz Wichert, ein Kunstwissenschaftliches Institut mit Grafischer Sammlung sowie eine Reproduktions- und Lichtbildersammlung ins Leben. Beide Abteilungen wurden damals in den heute eröffneten Räumen beherbergt. Während der untere Raum als Kunsthallen-Bibliothek eingerichtet wurde, diente der obere, etwas höher gelegene Raum als Präsentationsraum für „Meisterwerke der Graphik“. Am 4. Mai 1913 wurde der neue Ostflügel der Kunsthalle offiziell eingeweiht.

Mit der Gründung des „Freien Bundes zur Einbürgerung der Kunst in Mannheim“ im Jahr 1911 wollte Wichert gleichzeitig seine Vorstellungen moderner kultureller Bildungsarbeit in die Tat umsetzen. In den wenigen Jahren bis zum Ersten Weltkrieg entwickelte er ein umfangreiches Vortragswesen im Rahmen der ”Akademie für Jedermann”, veranstaltete Führungen und didaktische Ausstellungen. Der „Freie Bund“ war mit seinen zeitweise über siebentausend Mitgliedern als ”Mannheimer Bewegung” bald zu einem Modell städtischer Kulturpolitik geworden, das aber auch weit über Mannheims Grenzen hinaus wahrgenommen wurde.

Von heute an wird die „Alte Bibliothek“ mit Ausstellungsraum wieder als ein würdiger, attraktiver Ort für Symposien, Lesungen, Seminare, Diskussionsveranstaltungen, Ausstellungen oder Empfänge dienen können. Sie wird für die Kunsthalle zum Symbol des wieder aufblühenden kulturellen Salons, wo sich Menschen der Kunst, Kultur, Politik und Wissenschaften zukünftig zum intensiven Gedankenaustausch über die Werte in unserer Gesellschaft sowie über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Förderung von Kunst, Kultur und Kreativität unterhalten werden.

Mit der Sonderausstellung „Wunderkammer Privatsammlung I“ hat in der Kunsthalle Mannheim ein neuer Ausstellungszyklus begonnen, der zum Ziel hat, in rhythmischer Folge unterschiedliche internationale Privatsammlungen vorzustellen. Im Vordergrund unseres Interesses steht dabei nicht primär, einen Überblick über die Bestände von diversen bekannten oder unbekannten, berühmten oder verborgenen Sammlungen zu geben, sondern vielmehr der Wunsch, charakterisierende Annäherungen an verschiedene Sammlerpersönlichkeiten zu wagen. Mit dem Projekt wollen wir „imaginäre Porträts“ von einigen der interessantesten Sammlerfiguren unserer Zeit entwerfen, möchten wir ihre Wünsche, Interessen, Leidenschaften und Obsessionen als Ausdruck einer individuellen Weltaneignung vorstellen. Dabei bilden sowohl der subjektive Wille, als auch das obsessive Verlangen, sich in der Welt mit wertstiftenden oder grenzgängerischen Positionen individuell zu manifestieren, wesentliche Grundlagen privater Sammelleidenschaft.

Die im 16. und 17. Jahrhundert entstandenen Kunst- und Wunderkammern sowie das sich daraus entwickelnde Kuriositätenkabinett dienen hierbei als Ausgangspunkt für die Formulierung der Idee vom Sammeln, das als individuell geprägtes Universum, Spiegel einer repräsentativen Welterfahrung oder Reflex eines privaten Kosmos ausgerichtet sein kann. Entsprechend werden in diesem Zusammenhang temporär auch Objekte zu sehen sein, die den Bereichen der „Naturalia, Mirabilia, Artefacta, Scientifica, Antiquites und Exotica“ zuzuordnen sind sowie in ihrer Gesamtheit die Idee des Museums widerspiegeln.

Die „Wunderkammer Privatsammlung“ führt uns zurück zu den Ursprüngen der Kultur, zum Sammeln und den daraus folgenden komplexen Wertesystemen, die unsere Welt um ein Vielfaches erträglicher machen.

In der neuen „Alten Bibliothek“ wird die Idee vom „Lebendigmachen des Kunstbesitzes der Kunsthalle“ in prägnanter Form verwirklicht. Im „Metzler’schen Salon Mannheim“ werden wir ab heute Werke der Kunst und andere Artefakte, kurioses und skurriles, Fundstücke oder Produkte verschiedener Zeiten und Kulturen mit Werken der Gegenwartskunst in einen fruchtbaren Dialog bringen. Dieses Konzept ist – wie Sie meine Damen und Herren sicher alle wissen – Grundlage der sogenannten neuen Kunsthalle, die damit die Aufgabe übernommen hat, zeit- und raumübergreifende Dialoge zu fördern.

Ohne Dieter Hasselbach, den Vorsitzenden des Förderkreises für die Kunsthalle, wäre die „Brücke“ Mannheim – Frankfurt nicht zustande gekommen. Ihm danke ich sehr herzlich für das unterstützende Engagement.

Allen an der Restaurierung und Renovierung beteiligten Personen, und hier zuallererst den Architekten Andreas Schmucker und Michael Schneider, möchte ich für ihre intensive und kompetente Arbeit sehr danken. Dies gilt ebenfalls für Herrn Christian Mandel, dem wir für seine oftmalige spontane Hilfe sehr herzlich danken. In unseren Dank eingeschlossen sind auch Herr Dr. Wenz vom Landesdenkmalamt Karlsruhe, Herr Käppel von SKL Lichttechnik, die Berliner Messinglampen GmbH sowie die an den ausführenden Arbeiten beteiligten Firmen Döring, Holländer, Trabandt, KDT und Stoffanella.

Allen Mitarbeitern der Kunsthalle, die an den Umbau- und Umräumarbeiten beteiligt waren, und hier vor allem unserer Bibliothekarin Frau Dausch, danke ich sehr herzlich für ihre Mühe. Nadine Pohl-Schneider hatte – wie so oft – eine gute Hand für die gesamte Organisation. Unserem Restaurator Hans Becker sowie dem Frankfurter Hängeteam, bestehend aus den Künstlern Özcan Kaplan, Jens Lehmann und Günter Zehetner bin ich für Ihre kompetente Unterstützung beim Aufbau der „Wunderkammer-Ausstellung“ dankbar.

Zum Schluss möchte ich noch unserer Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die Räume im Sinne Fritz Wicherts wieder ein Ort der kulturellen Begegnung für alle werden, ein Ort des Gesprächs, der Diskussion, des Forschens, Studierens, Lernens und Staunens, der leidenschaftlichen Beschäftigung mit Kunst und Kultur und deren Vermittlung.

Rolf Lauter