NEDKO SOLAKOV – EARLIER WORKS, KHMA 2006

Nedko Solakov – Earlier Works

Kunsthalle Mannheim 

26. November 2006 – 28. Januar 2007

 

Einladung

ROLF LAUTER, NEDKO SOLAKOV - EARLIER WORKS, EINLADUNG 1, KUNSTHALLE MANNHEIM 2006-7

ROLF LAUTER, NEDKO SOLAKOV - EARLIER WORKS, EINLADUNG 2, KUNSTHALLE MANNHEIM 2006-7

ROLF LAUTER, NEDKO SOLAKOV - EARLIER WORKS, EINLADUNG 3, KUNSTHALLE MANNHEIM 2006-7

ROLF LAUTER, NEDKO SOLAKOV - EARLIER WORKS, EINLADUNG 4, KUNSTHALLE MANNHEIM 2006-7

 

Ausstellungsführung

 
ROLF LAUTER, NEDKO SOLAKOV - EARLIER WORKS 4, KUNSTHALLE MANNHEIM 2006-2007


 

Katalog

ROLF LAUTER, NEDKO SOLAKOV - EARLIER WORKS, PUBLIKATION, KUNSTHALLE MANNHEIM 2006-2007
 

Katalog Vorwort

Mit der Ausstellung „Nedko Solakov: The earlier Works“ realisiert die Kunsthalle Mannheim in enger Zusammenarbeit mit Arndt & Partner Zürich ein Projekt, das aus zwei Gründen besonders ist: zum einen ergab sich durch die langjährige intensive Vorarbeit von Mathias Arndt eine Vertrauensbasis zwischen Künstler und Galerie, von der ein Museum, das sich sehr eindeutig dem „Denken der Gegenwart“ verpflichtet hat, aus inhaltlicher und ästhetischer Sicht profitiert, zum anderen ermöglicht die Ausstellung für den Künstler und den Betrachter eine kontextuelle Erweiterung, die ihre Kraft aus den Potenzialen des Dialogischen und Erzählerischen speist.

Solakovs frühe Arbeiten, die meist auf Leinwand unter Einbeziehung anderer Medien entwickelt wurden, leben von einem unbändigen Drang, das Unsichtbare sicht- und fühlbar zu machen. Bildmotive des Unterbewussten, der Mythen und Märchen, der Natur und Zivilisation, des Erotischen und Sexuellen, der Unterdrückung und Misshandlung, der Lust und Perversion, der Reflexion und Kontemplation oder auch der Hoffnung und metaphorisch verschlüsselten Wunschvorstellung in strukturale Gestaltungsefüge zu übertragen, die allgemeingültige oder spezifische Geschichten erzählen. Die motivisch-metaphorischen Bildelemente lassen sich dabei teils als individuelle, teils als gesellschaftsbezogene Kompositionen lesen, entführen den Betrachter in den Mikrokosmos künstlerisch zugespitzter Bildwelten oder werfen ihn auf seine eigenen Gedanken, Gefühle oder Erfahrungen zurück und setzen in ihm vielschichtige psychologische und wahrnehmungsästhetische Sinnschichten frei. Es ist geradezu ein Genuss, sich den kritisch-sarkastischen Erzählungen Solakovs hinzugeben und seine Schlüsse daraus zu ziehen.

Dem Künstler, der uns mit seinen Werken viele Erfahrungen und Selbsterfahrungen bewusster werden lässt, möchten wir ganz besonders für die großzügige Hilfe und Unterstützung für das Projekt danken. Mathias Arndt sowie seinen Kollegen und Mitarbeitern danken wir sehr herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen, die bereits mehrfach bewiesene fruchtbare Kooperation sowie das intensive Engagement für die gemeinsamen Projekte. Meinen Mitarbeitern, und hier zuallererst meiner Assistentin Stefanie Müller, bin ich für die umsichtige Organisation der Ausstellung sehr dankbar. Gleiches gilt für die Mitarbeiter und Helfer, die das Projekt flankierend begleitet haben.

Dem Künstler und der Ausstellung wünschen wir viel Erfolg, den zahlreichen Besuchern spannende Dialoge mit den hintergründigen Werken.

Rolf Lauter

Direktor

Kunsthalle Mannheim